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Posted By Dorrit, Coen, Sophie, Marlies & Leonie

in Minis Rumänien:

http://www.sunnydays-for-animals.de/projekte/minis-arad-rumänien/?mobile=1

In Gyula Ungarn:

http://tierheim-gyula.de

 
Posted By Dorrit, Coen, Sophie, Marlies & Leonie


als wir aus Sremska Mitrovica in Richtung Rumänien fahren um kühlere Regionen aufzusuchen, brauchen wir  doch wieder länger als geplant. Erst mal quer durch das Zentrum von Belgrad. Wir sehen in 1999 zerbombte Gebäuden und schöne orthodoxe Kirchen und als bei einer Stromausfall der Trolleybus neben der Strassenbahn steht und diese gemeinsam die Strasse blokkieren,  geht eine Weile einfach gar nichts mehr. Und es ist heiss, so richtig heiss...
Die letzte Strecke geht vorbei an unzählige Geister-Industrie-Anlagen. Es gab in der Yugoslavienzeit so viel schwere Industrie was sich aber später nach der Wende gar nicht mehr gelohnt hat.
Dann wird die Bebauung auf einmal Rumänisch und ein paar Km weiter ist die Grenze.
In Rumänien angekommen fahren wir weiter nach Temesvar und quälen uns durch die Stadt. Wir werden wie Hunden verjagt als wir 50€ für eine Nacht auf eine runtergekommene Campingplatz zu viel Geld finden, das errinnert uns an Rumänien vor 13 Jahre...Wir fahren deshalb noch 50 Km weiter und sind auf "Routeromania", ein herrlicher Platz wo gerade ein Schwimmbad aufgebaut wird, das ist eine willkommene Abkühlung. Dann planschen wir einen Tag und fahren nachmittags zu einem Tierheim. Die um die 100 Hunden und Katzen werden betreut von einer Frau die sich für diese Tiere opfert. Es sind alles verletzte und behinderte Hunde von der Strasse, von Züge angefahren oder entsorgt, die wahrscheinlich nie adoptiert werden. Hochachtung und eine dicke Spende:Tierheim Romänien

Am nächsten Tag fahren wir nach Ungarn weiter wo wir in Gyula eine gute Stelle finden. Wie man es von den Ungarn kennt, wurde auch hier ein Schlosspark, unweit vom Camping, in eine riesige Termal-Vergnügungsanlage umgewandelt. Wir gehen zwei Tage nachmittags dort hin und schwimmen und termalen fleissig:Termalanlage

Vormittags versuchen wir ein Tierheim zu finden wofür wir etliche Km über Traktorpfade in der glühende Hitze durch die Felder fahren. Jeden Traktorfahrer den wir fragen zeigen irgendwo anders hin. Als wir nach 2 Stunden letztendlich eine asphaltierte Strasse dorthin finden ist im Womo alles mit eine dicke Staubschicht bedeckt.
Im Tierheim leben 350 Hunde in viel zu kleine Käfige unter schwierigen Umstände aber auch hier sind zum Glück Tierretter im Einsatz die höchstes Lob verdienen. Die kleine Hündin "Puszta" lebt hier auch. Innerhalb von 2 Tage können wir sie mit allen offizielle Papiere abholen und seit heute ist sie bei uns. Sie ist lieb und verspielt und freut sich sehr dabei zu sein. Wir freuen uns auch alle:Puszta

 
Posted By Dorrit, Coen, Sophie, Marlies & Leonie

von unsere Ferienwohnung aus besuchen wir ein untererdischer Wasserfall und ein serbisches Freilichtmuseum. Bemerkenswert ist die einfachkeit wie die Menschen hier noch Anfang 1900 gelebt haben.
Auch besuchen wir das Dorf Zlatibor. Es im Winter ein Ski-Gebiet und im Sommer ein beliebtes und kühles Urlaubsziel für die Reicheren Serbiens. Entsprechend ist das Angebot an Hüpfburgen, elektrische Kinderautos, Spass, Spiel und Essen. Und Morgens und Abends für unsere Mädels natürlich Disney Channel in der Ferienwohnung und es gibt serbische Bohnensuppe vom Nachbar.
Wir hatten mit Stefaan und Evi ausgemacht uns in Zlatibor zu treffen also suchen wir einen Campingplatz in der Nähe. Es gibt ein mini-camping bei einer Bauernfamilie. Wunderschön gelegen zwischen den Hügeln und so einfach wie campen vor 60 Jahren:Einfaches Sanitär

Die Kinder spielen und basteln mit Lene und Aaron, Leonie ist faziniert von der Ziege und wird morgens vom Bauernopa im Kinderwagen geschoben und es gibt grosse Mengen an Himbeeren zum naschen.
Es sind sehr schöne 4 Tage; die Familie will uns rundum die Uhr versorgen mit lokale Delikatessen  und Serbiens Nationaltrunk Slivowitz - Pflaumenschnaps (nur das geräucherte Schafspeck ist nicht so unser Ding ;-) so dass wir zusammen  mit Stefaan und Evi und Bettie und Vlado mal die gesamte Familie zum Grillen einladen. Mit Bettie und Vlado zusammen versorgen wir abends das Essen. Vom feinsten alles und an langen Tischen zwischen den Apfelbäumen.
Abends folgen heisse Diskussionen und auch in Serbien ist der Krieg noch nicht zuende gedacht:

Rauch und Schall

Tagsüber geniessen wir das herrliche Wetter und die Zeit ist einfach schön.
Weil es in Belgrad zu heiss ist, fahren  wir gemeinsam mit Stefaan und Evi anstatt Belgrad nach Sremska Mitrovica weil wir denken dort sei es kühler....
Wir brauchen dafür eine ganze Tag; Hügel auf und noch mehr Hügel ab bis wir zurück auf das Flachland sind.
In Sremska Mitrovica bleiben wir ein paar Tage mit unsere belgischen Freunde, die Stadt ist schön am Fluss gelegen und es gibt eine Art "local animal Zoo" mit Spielplatz neben dem Campingplatz. Das heisse Wetter macht jeder zu schaffen aber zum Glück gibt es auf dem Camping schattige Plätze und eine Sprinkleranlage. Wir verbringen einen Mittag in der Stadt zum Schwimmen am Flussufer. Die überwiegend junge Kundschaft ist gebräunt und gestyled und es gibt laute Technomusik und fastfood.
Abends gehen Stefaan und ich auf ein "Motorrad Rock Festival" und nachts verirren wir uns in eine Kneipe wo wir merken wieder dass nicht alle ganz glücklich waren mit der Bombardierung Serbiens in '99.
Leider müssen wir uns von Stefaan, Evi und Kindern nach ein paar Tagen verabschieden weil wir in unterschiedliche Richtingen weiterreisen.
Die Hitze bleibt aber...

 
Posted By Dorrit, Coen, Sophie, Marlies & Leonie

wieder 2 Berichte diesmal, schön dass es WLAN gibt:

Später am Tag besuchen wir die Stadt Pec, gehen zur alten Basar und fahren noch ein gutes Stück richtung Serbien. Es ging steil den Berg hoch bis über die Baumgrenze und durch schöne Tannenwälder. und mit einem Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/std. dauerte es bis abends bis wir über die Grenze sind. Wir fahren noch nach Novi Pasar um ein Übernachtungsplatz zu finden. Novi Pasar ist die letzte moslimische Hochburg serbiens und entsprechend ist die Atmosphere. Es ist aber nicht so einfach ein guter Platz zum übernachten zu finden, wir fahren und fahren, versuchen es bei eine Kirche und bei einem Kloster. Dann haben wir aber mal wieder Glück und landen bei einem Restaurant wo wir "mitessen" und übernachten dürfen. Als wir um eine Speiskarte fragen wird das ignoriert und unser Tisch wird sowie alle anderen Tische volgeladen mit Suppe, Salate und Speisen und 4 Flaschen mit Limonaden und Säfte. Alle Stühle sind belegt aber keiner rührt sich. Bis um 21:00 Uhr die Moschee endlich zum Sonnenuntergang ruft, dann stuerzen sich alle auf ihrem essen! Es folgen noch viele Gänge aber wir müssen irgendwann abbrechen weil unsere Mädels endlich schlafen sollten.
Am nächsten morgen schauen wir uns Novi Pazar an mit seine ottomanische Altstadt. Ich will eine geräucherte Wurst kaufen und frage ob das Meeeh, Beeeh oder Muuuh  ist. Die Antwort lautet Muh, es klappt irgendwie immer aber trotzdem vermisse ich unsere Edeka ein bischen...
Wir fahren noch eine lange Strecke bis nach Zlatibor. Es ist wie wir uns Serbien vorgestellt hatten; Hügel mit grüne Weiden und kleine Gehöften mit einzelnen Tieren. Die teilweise langsame Fleckenteppichstrasse slingelt sich hoch bis wir auf ein Hochplateau mit wenig bepflanzung sind. Die Aussichten sind wunderschön.
In Zlatibor ist der langersehnte Campingplatz geschlossen also quartieren wir uns für ein paar Tage in eine Ferienwohnung ein. Es gibt durchgehend heisses Wasser, ein Ferseher und Platz...

 
Posted By Dorrit, Coen, Sophie, Marlies & Leonie

wir hatten uns schon von unsere belgischen Freunde verabschiedet, wollten aber noch einen Tag in Struga bleiben. Es war so ein schöner Platz am Ohridsee, schön sonnig und kuehl - und erholt von der Schule in Pogradec hatten wir uns auch noch nicht ganz.
Dann ging am nächsten morgen die Reise weiter richtung Serbien. Wir mussten über 2 Bergpässe und mit knirschenden Riemen zog unser Bus uns jedes Mal  den Berg hoch und brachte uns wieder runter. Es war schön abwechslungsreich wenn Kühe uns nicht vorbei lassen wollten oder wenn ein Strassenabschnitt zu bewältigen war, wofür unser Bus eigentlich nicht gebaut wurde. 
Wir befinden uns immer noch in Gebiete die hauptsächlich von Albaner bevölkert sind und schöne Moscheen schmücken die kleine Hangdörfer. Aus Holzgehe kommen Hühner geflattert und Menschen und Tieren transportieren grosse Mengen an Sachen durch die Gegend.
Wir passen uns an:

Serbien
 

Endlich erreichten wir höhere Regionen wo es nicht mehr soo heiss war.
Einmal wurden wir von einer Gruppe schwerbewaffneten Polizisten gestopt, sie wollten aber nur unsere Kinder mit Getränken versorgen.
Abends übernachteten wir auf einem Parkplatz bei einem Restaurant. Es ist Ramadan also pünktlich um 20:00 ist das Restaurant voll und der dazugehörender Spielplatz mit Kindern auch.
Am nächsten Morgen besuchen wir die Regionshauptstadt. Es ist ein ottomanischer und albanischer Stadt mit schöne alte Moscheen, kleine Gässchen und weiss gestückte Häuser mit überhängende Giebel gestützt von braune Pfahlen. Entlang des Baches sind schöne Promenaden mit Terassen angelegt und oben auf dem Hügel trohnt der alte Burg. Es ist aber auch sehr westlich geprägt mit Hamburger Restaurants und Kaffee Bars. Es ist sehr heiss also gehen wir in ein klimatisiertes! Einkaufszentrum und kaufen ein paar Klamotten. 
Um die Hitze zu überstehen fahren wir Nachmittags zu einem Kloster. Es wird doch noch eine längere Strecke durch verschiedene Städchen. Schilder fehlen fast immer also fragen wir uns durch. Wir werden im Serbisch Orthodoxen Kloster Visoki Decani sehr herzlich von Vater Petar empfangen. Wir besichtigen die Kirche aus dem 13. Jh mit seine orginalen Fresken. Er scheint von unsere Mädels sehr angetan denn er lädt uns oben im Kloster zu Kaffee und selbst gemachter Saft ein. Hinter dem Kloster gibt es eine Quelle mit Becken wo lokale Leuten sich erfrischen oder baden gehen. Das lassen wir uns kein zweimal sagen:

Quelle
 

Wir dürfen die Abendmesse besuchen und die 25 von der Aussenwelt isolierten Mönche beim Gebet begleiten.
Wir können auf dem Parkplatz vor dem Kloster übernachten und werden von Vater Petar für die Morgenmesse und anschliessend Frühstück mit den Mönchen eingeladen. Die Wachsoldaten teilen abends ihre Abrikosen und Pflaumen mit uns. Die Mädels bekommen Toast und Marmelade aus ihre Rationen.
Und so frühstücken wir am nächsten Morgen im Kloster zwischen 25 Mönchen mit langen Haaren und Barten in scharzen Manteln und essen warme Nudelsalat mit Fisch und frische Gemüse aus eigener Anbau. Es wird nicht geredet also versuchen wir Leonie zu kontrollieren. Ich glaube aber dass unser Chaos für die Mönche eine willkommene Abwechslung war. Wir sitzen noch ein wenig auf der Veranda bis wir uns verabschieden. Was für ein Erlebnis war das wieder!

 


 
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