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Posted By Dorrit, Coen, Sophie, Marlies & Leonie

es gibt nicht immer die beste Internetverbindung, deswegen gleich 2 Berichte.
Wir nehmen von Blagaj den Bus nach Mostar. Natürlich gehen wir gleich in die Altstadt und geniessen den herrlichen Blick von der alte Brücke über die Stadt wo der Fluss hindurch meandert. Kirchen und alte Moscheen stehen fast nebeneinander. Im Zentrum sind die Kriegsspuren der Einkesselung von Mostar noch überall sichtbar. Viele Gebäuden tragen Zeichen dieser schrecklicher Zeit oder sind noch Ruinen, vor allem in den Strassen wo die Frontlinie verlief. Ich rede mit den Menschen viel über den Krieg und es ist Bemerkenswert wie sehr die Gesellschaft vom Krieg beeinflusst wird aber man hier mit fast 100000 Opfer trotzdem nur an die Zukunft arbeitet. Hut ab!

Papst

Dorrit muss zum Zahnarzt, deshalb fahren wir einmal zurück nach Kroatien. Es stellt sich aber heraus dass der beste Zahnklinik in Mostar ist. Ich wollte sowieso noch einen Tag in Mostar verbringen, das passt. Noch ein Tag Mostar also bevor wir nach Sarajevo fahren.

 
Posted By Dorrit, Coen, Sophie, Marlies & Leonie

nach einer verlassenen und problemlosen Grenzübergang heisst uns Bosnien Herzegovina herzlich willkommen.
Erst mal ein bischen ankommen in Trebinje, mit seiner kleinen schönen Altstadt.
Weiter geht die Fahrt nach Stolac, die Strasse folgt einen Fluss durch eine endlose Leere zwischen hohe Bergen. Es ist voll mit felsigen Hügeln die grün überwachsen sind. So eine wahnsinnig schöne und menschenleere Natur.
Wir müssen anhalten für eine Kuhherde auf der Strasse, auch für Ziegen am Strassenrand muss man aufpassen. 
Wir finden einen Camping "heaven in nature" betrieben von einer netten Familie. Die ganze Familie freut sich und wir und unsere Kinder werden gleich Teil der Familie. Die Mutter versorgt uns mit lokale Speisen, wir müssen uns einfach jedesmal am Tisch dazu setzen. Es gibt selbstgebackenes Brot, leckere Ziegenkäsen, frische Kirschen und Abends essen wir ein typisch bosnisches Grillgericht aus eine Gusspfanne im Feuer. Die Kinder spielen mit dem kleinen Hund. Der Platz ist schön gelegen mitten in der wilde Natur in einem Tal an einem Fluss. Wir spielen im glasklaren Wasser und suchen Flusskrebsen.
Ich gehe mit dem Sohn in der Stadt. Wir kommen an einer Einrichtung vorbei und verteilen Zigaretten an geistich kranke Männer. Hier merkt man die allgegenwärtige Kriegsfolgen. Es gibt in der Stadt auch viele kapute Häuser entweder angeschossen und teilweise bewohnt oder Ruine. 
Später gehen wir mit den Kindern in die Stadt, zuerst gehen wir zu einem Wasserfall wo es Schmetterlingen in allen Farben gibt. 
Die Stadt Stolac ist schön, es wird fleissig repariert und gebaut. Wir besuchen ein alter Moschee und laufen den Fluss hoch zu den restaurierten Wassermühlen.
Bosnien Herzegovina ist sehr gastfreundlich, die Menschen sind offen und froh das Touristen kommen. Jeder hat ein wenig Zeit auf Englisch oder auf Deutsch zu quatschen. Unsere Kinder werden spontan verwöhnt mit Süssigkeiten. Auch die Infrastruktur ist sehr gut. Ein Urlaubsziel für jederman!
Man merkt sehr stark der 500 jährigen Ottomanischen (türkischen) Einfluss. Die hälfte der Menschen sind Moslim, es gibt soviel Moscheen wie Kirchen und die Minarette ruft mehrmals am Tag auf zu Gebet. Das gibt uns ein richtiges Reisegefühl:

Cay
Im Städtchen Blagaj besuchen wir ein Derwisches Haus und die grösste Wasserquelle Europas. Dieser Quelle speist ein ganzer Fluss.
In Blagaj stehen wir auf einen Campingplatz am Fluss (Autocamp Blagaj). Die Betreiberfamilie hat eine lokale Bäckerei. Morgens holen wir dort unser Brot und die Kinder schauen beim backen zu. Der Bäcker hat in den letzen 18 Monate 7 Tage pro Woche non-stop gearbeitet, weniger reicht nicht zum
überleben. Der Platz liegt zwischen Kirschenbäume und wir bekommen von allen Seiten Kirschen geschenkt. Unsere Bastelschaukel:SchaukelUnsere Mädels schenken den Bosnischen Nachbarkindern Chocolade und bekommen Kirschen dafür zurück.

 
Posted By Dorrit, Coen, Sophie, Marlies & Leonie

unser Schiff fährt erst um 22:00 Uhr ab, deshalb wollen wir uns auf dem Weg noch die Grotte di Castellano anschauen. Riesige untererdische Hallen so gross wie Kathedralen mit bizarsten Steinformationen sind miteinander verbunden zu Italiens längster Höhle.
Danach fahren wir zur Hafenstadt Bari.
Unser "Dubrovnik" ist ein altes Schiff aus 1979, gut gepflegt mit Flair aus den 80-ern.
Nach dem reinfahren werden wir durch ein wirwar von kleinen Gängen unten im Schiff zu unserem Zimmer geführt. Die Mädels sind sehr aufgeregt und begutachten die Einrichtung, Papa schaut nach den Fluchtwegen ;-) 
Nach einem 5-Gängen Diner dürfen die Kinder wach bleiben bis wir abfahren also bevor wir schlafen gegen, gehen wir raus an Deck und sehen wie sich die Lichter Italiens langsam von uns entfernen. Es weht ein schöner abkühlender Abendwind.

Auto

Wir suchen unsere Kajute auf und schlafen leicht schaukelnd ein. 
Am morgen bekommen wir noch ein Frühstück und dann fahren wir vom Schiff runter, direkt in die schöne Stadt Dubrovnik herein. 
Es ist echt ein beeindrückender mittelalterlicher Stadt, wunderschön am Meer gelegen und komplett umgeben von einer dicken Befestigungsmauer. Wir machen mittags eine Bootstour, fahren auf das Meer hinaus und schaukeln eine Stunde in ein viel zu kleines Boot. Die Aussichten sind dafür aber sehr schön.
Auf dem Campingplatz gibt es 2 andere Familien mit Kindern, somit können die Kinder den ganzen Tag miteinander spielen und die Eltern abends. Wir bleiben dann auch 3 Nächte und bereiten uns ein wenig auf Bosnien vor.

 
Posted By Dorrit, Coen, Sophie, Marlies & Leonie

In Sibari übernachten wir in einem riesigen Pinienwald direkt am Strand. Ein Hund der genau so aussieht wie unser Hund Manali kommt zu Besuch:

Manali 2
 

Sophie und Marlies futtern ihm mit Salami und Brot und "ach bitte Pappi, darf er mit?" bleibt natürlich nicht aus. Wir müssen aber weiter...ohne Hund.
Und zwar weiter bis wir in der Region Apulien, im kleinen Seebad Lido Spacchiello sind. Bevor wir zur Balkan überqueren wollen wir die Kinder verwöhnen mit einem Luxuscampingplatz:

Kinderparadies
 

Fünf Tagen wechseln wir Schwimmen und spielen ab mit schöne Ausflüge.
Mitten im Gebiet der "Trulli", das sind für Apulien typischen steinernen Rundhäusern mit kegelförmigen Dach, besuchen wir Alberobello. Hier stehen in der "Zona dei Trulli" mehr als 1500 Häusern in Bienenkorbform. Für die Kinder ist es wie ein Dorf für Zwergen.
Auch besuchen wir Ostuni, eine weisse Stadt auf einem Hügel der seine Umgebung mit Olivenhaine überstrahlt. Wir schlendern mit Julia und Heiko den Hügel hoch und rennen unsere Kinder hinterher wieder runter. Wir treffen auf eine lokale Tanzgruppe:

Folklore
 

Im Städtchen Cisternino mit seinen weiss gemalten Häusern, verlaufen wir uns fast im Gassengewirr des Altstadtviertels:

Kashba- Gassen
 

Inzwischen haben wir auch die Fähre nach Dubrovnik gebucht. Morgen geht es in 10 Stunden dort hin. Die Mädchen freuen sich schon darauf...
Von dort aus fahren wir weiter nach Bosnien und weiter südlich. Hoffentlich können wir im gleichen Rhytmus berichten.

 
Posted By Dorrit, Coen, Sophie, Marlies & Leonie

Siziliens Süden kennzeichnet sich durch seine trockene Landschaft die uns sehr an Marokko errinert. Oben ein leuchtend blauer Himmel, unten trockene gelbe Sträucher auf orangener Lehmboden mit Palmbäume und viel Sandstein. Plantagen mit Olivenbäume und Eukalyptusbäume wachsen fast bis an das grün-, blaue- und tuerkisfarbige Meer. Ab und zu kommt ein kleines Dorf, immer mit hellen, niedrigen und eckigen Gebäuden.
Das schöne ist, man kann in jedes Dörfchen anhalten für Eis und Kaffee.
Wir fahren nach Avola, treffen Heiko und Julia mit ihrer Tochter Nele wieder und verbringen 3 Tage am Strand. Sophie spielt und malt diese Tage mit ein slovenisches Mädchen ohne dass sie eine gemeinsame Sprache sprechen. Das ist doch etwas wunderbares bei Kindern. 
Auch die Barbies müssen mal wieder gewaschen werden:

Barbies waschen
 

Als Ausflug besuchen wir das Barockstädchen Noto. Dieses wurde nach einem Erdbeben in 1693 von den Adeligen im herrlichsten Barockstil den Sizilien zu bieten hat wieder aufgebaut.
Die letzten paar Tage auf Sizilien verbringen wir im kleinen Dorf Punto Bracetto am weissen Sandstrand, ganz im Süden von Sizilien. Wir fahren da über kleine langsamen Strassen hin und treffen uns wieder mit Heiko, Julia und Nele. Auch Robert und Kathrin mit ihren Kindern Frida und Willy sind im Rahmen der Elternzeit auf Sizilien unterwegs. Es werden ein paar wunderbare Tagen. Die Kinder spielen, radeln und toben am Strand: 

Strandleben
 

Wir grillen allen gemeinsam und abends verbringen wir Eltern schöne Abenden.
Dann beschliessen wir wieder in Richtung Catania zu fahren. Der Rückfahrt führt uns vorbei an grosse Felsplateaus die wie riesen Pilze in der Landschaft hervorheben mit am Strassenrand grosse Buschen mit Wildblumen in verschiedenen schillernden Farben. 
Auf einem Campingplatz bei Catania machen wir einen Spaziergang zum Hafen, vorbei an alte Catanische Villen mit grosse Palmengarten.
Die Häuser sind zum Teil aus Vulkangestein erbaut. Auch die gestollenen Lavaströmen ins Meer hinein sind klare Zeugen der Ätna Eruptionen in den letzten Jahrhunderten.
Dann ist es wieder Zeit Sizilien zu verlassen. Wir nehmen die gleiche Fähre zurück zum italiänischen Festland. Abends sehen wir in der rotleuchtenden Sonnenuntergang den Vulkan Stromboli mit seiner Rauchsäule als dunkle Silhouette am Horizont, wie schön, wie schön...
Damit wir in die italienische Region Apulien geraten, müssen wir ein bischen fahren. Leonie schläft meistens wähend der Fahrt und Sophie und Marlies vergnügen sich mit Kindermusik und Hörbücher von Connie, Bibi oder Roald Dahl. Wenn sich der Hunger meldet, halten wir in irgendein Dorf am Strand und legen ein Picknick ein:

Picknick
 

 

 


 
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